Ruf der Wale

 RUF DER WALE
 Reisen zu freien Walen und Delphinen
Michelle E. Naumann
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2007 DAS JAHR DER DELPHINE

Das Jahr 2007 wurde von der Uno offiziell zum Jahr der Delphine erklärt. Dadurch wird das Bewusstsein der Menschheit auf der ganzen Welt auf diese wunderbaren Geschöpfe gelenkt und hoffentlich mehr für ihren Schutz getan. Fast alle Wal- und Delphinarten sind vom Aussterben bedroht. Vor wenigen Wochen hat der chinesische Fluss-Delphin für immer unseren Planeten verlassen. Eines der größten Probleme für die Wale und Delphine ist der immense Fischkonsum der Weltbevölkerung. Dieser ist dafür verantwortlich, dass jährlich Hunderttausende Delphine in Fischnetzen verenden sowie viele Großwale und auch Delphine nicht mehr ausreichend Nahrung finden. 
Wenn jeder seinen Konsum von Meeresfrüchten und Fisch zumindest reduziert, ist den Walen und Delphinen mehr geholfen als mit mancher Spende. 

Von jeher wurden Wale und Delphine als der Geist in den Wassern verehrt und sie gelten bei vielen Naturvölkern als heilig. Sie bevölkern seit rund 55 Millionen Jahren unseren Planeten, der Mensch schätzungsweise 250.000 Jahre. Bis heute weiß unsere moderne Wissenschaft sehr wenig über diese Spezies. Es gibt jedoch einige Urvölker, die ein enormes Wissen über die Wale und Delphine besitzen. Australische Ureinwohner sind der Meinung, dass das Überleben der Menschheit vom Überleben der Delphine abhängig sei.
Ebenfalls in einer sehr engen Beziehung mit ihnen steht ein afrikanisches Wüstenvolk namens Dogon. Ihr Schöpfungsmythos spricht davon, dass die Delphine einst vom Gestirn Sirius auf den Planeten Erde gekommen sind. Dieser einfache Stamm ist im Besitz von solch detaillierten Informationen, dass sich ein Forscherteam auf den Weg machte, um all dies zu überprüfen. Die Dogon wussten beispielsweise lange bevor die westliche Wissenschaft verschiedene Planeten entdeckte von deren Existenz.
Bei Befragungen antworteten sie, dass ihnen diese Informationen die Wandmalereien in ihrer heiligen Höhle geben, und dass sie mit den Walen und Delphinen auf telepathische Weise kommunizieren. 
In der Zwischenzeit konnte von der modernen Wissenschaft ein Teil der Kenntnisse der Dogon bestätigt werden. 

Wie ist es möglich, dass diese einfachen Naturvölker mit ihren primitiven Mitteln über solch großes Wissen verfügen. Die Antwort lautet: Sie achten die Natur und leben im Einklang mit ihr. Deshalb vertraut sie ihnen ihre Geheimnisse an.
Die Weisheit der Natur kann nur durch die Öffnung des Herzens, Liebe und Hingabe erkundet werden.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentlich ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry

RUF DER WALE, Michelle E. Naumann
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